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Häufig gestellte Fragen: sie besser klingt? 5. Ich kann keine Noten lesen. Wie kann ich trotzdem Gitarre
lernen? 6. Brauche ich zum Gitarrespielen ein besonderes Talent? 10.
Muß ich zuhause üben und wenn ja, wie
viel? 11.
Wie lerne ich zuhause am
effektivsten? 12.
Mir tut nach einiger Zeit die Hand weh,
was mache ich falsch? 13. Bin ich schon zu alt, um noch ein Instrument zu erlernen?
14.Meine Frage ist hier nicht dabei. Wo kann ich mehr erfahren?
Die Unterrichtsgruppe St. Lucas aus Hamburg-Fuhlsbüttel bei ihrem ersten
Live-Auftritt beim Weinfest St. Lucas! Vom Anfänger zur Bühnenreife… 1. Welche Gitarre ist für mich am
besten geeignet? Für den Anfang empfehle ich eine
sogenannte „Konzertgitarre“, wie sie u.a. auch in der klassischen Musik
verwendet wird. Diese Gitarren haben Nylonsaiten, die Akkorde sind daher
etwas leichter zu greifen, da weniger Kraftaufwand nötig ist. 2. Was kostet eine vernünftige Gitarre? Für ein passables Anfängerinstrument
sollte man etwa Einhundert Euro investieren. Billigere Instrumente machen
meist nur Ärger; der Hals könnte verzogen sein, auch ist die Saitenlage
oftmals katastrophal. Wer auf einer guten und soliden Gitarre spielt, lernt
erfahrungsgemäß schneller. Preiswerte Instrumente können auch
über mich bestellt werden. 3. Ich habe bereits eine
Stahlsaitengitarre. Kann ich die als
Anfänger
auch verwenden? Ja, das geht natürlich auch. Hier
gibt es einen Vorteil und einen Nachteil. Die Westerngitarre hat wegen der
Stahlsaiten einen wesentlich brillanteren Klang und ist auch lauter. Die
allermeisten meiner Schüler und Schülerinnen sind später auf ein solches
Instrument umgestiegen. Der Nachteil ist die etwas schwierigere Handhabung
beim Greifen der Akkorde, da der Hals schmaler als bei der Konzertgitarre
ist, aber das gibt sich nach ein paar Wochen Training. Wer auf einer
Westerngitarre anfängt, braucht sich später nicht mehr umzustellen, sollte
er/sie das Instrument wechseln wollen. 4. Kann ich auf meine Konzertgitarre
Stahlsaiten aufziehen, damit sie besser
klingt? Das ist leider nur bedingt möglich.
Grundsätzlich sind Konzertgitarren nicht für Stahlsaiten geeignet, da diese
eine sehr starke Zugkraft ausüben; Westergitarren haben deswegen auch eine
Metallverstärkung im Hals. Allerdings gibt es neuerdings auch Stahlsaiten,
die besonders für Konzertgitarren konzipiert sind. Diese besonders
gefertigten Saiten sind allerdings sehr teuer (ab etwa EUR 18,- pro Satz). Da
Stahlsaiten auch öfter mal gewechselt werden müssen - sie nutzen nämlich
schnell ab -, würde ich eher gleich die Anschaffung einer Westerngitarre
empfehlen, diese sind auch mit verschiedenen Halsgrößen erhältlich. Vorteil:
Gute Stahlsaiten für Westerngitarren gibt's schon ab EUR 5- pro Satz. 5. Ich kann keine Noten lesen. Wie
kann ich trotzdem Gitarre lernen? Viele berühmte Gitarristen und
Gitarristinnen konnten noch nie Noten lesen und hatten trotzdem Erfolg. Das Geheimnis: Für
Gitarrespieler/innen gibt es die sogenannte „Tabulaturschrift“. Diese ist
international einheitlich und sehr leicht zu erlernen, man braucht nicht die
geringsten Vorkenntnisse! Davon abgesehen: Als Musiker arbeiten wir hauptsächlich
nach Gehör: Und was gut klingt, ist auch richtig! Mehr dazu in meinem
Unterricht. 6. Brauche ich zum Gitarrespielen
ein besonderes Talent? Nein, jedenfalls nicht am Anfang. In
meinen Schulungen vermittele ich zunächst einmal die handwerklichen Grundlagen,
um das Instrument überhaupt „bedienen“ zu können. Das bedeutet, dass jeder,
wirklich absolut jeder das
Gitarrespielen erlernen kann. Wer keine Behinderung an den Händen oder dem
Gehör hat, ist in meinem Unterricht erfolgreich. Genauso, wie jemand
Tischler, Schlosser oder Bäcker werden kann, ist es möglich, ein Instrument
zu erlernen. Inwieweit man mit diesen Kenntnissen dann in der Lage ist,
kreativ, also künstlerisch zu wirken, ist individuell und hängt sicherlich
von der persönlichen Veranlagung ab. Wer sich mit seiner Musik einer
Öffentlichkeit präsentieren will, benötigt schon ein Feeling für Ausdruck und
Interpretation, und dafür braucht man eine gewisse Begabung. 7. Wie lange dauert es, bis ich gut
spielen kann? Ohne
Fleiß kein Preis, das gilt auch bei uns Musiker/innen. Wer regelmäßig an
meinem Unterricht teilnimmt (also ein Mal pro Woche) und am Anfang täglich
wenigstens 10 Minuten die Akkorde übt, wird relativ schnell mit Erfolg
belohnt. Ich selber war nach ca. 18 Monaten bühnenreif und hatte mir auch
schon ein 90-minütiges Auftrittsprogramm erarbeitet (alles auswändig!), habe
mich allerdings auch “hineingekniet“. Ich wollte unbedingt auftreten, um
jeden Preis, und dafür habe ich einiges getan: An den Wochenenden hing ich in
den Musik-Kneipen herum, um die Künstler bei der Arbeit zu beobachten,
löcherte sie mit Fragen über diese oder jene Technik; ich trieb mich auf
Sessions herum, habe die Musiker/innen mit den Ohren und den Augen
„bestohlen“. Wieder zuhause, habe ich versucht, es ihnen nachzumachen, bis
tief in die Nacht, ich war geradezu besessen von dem Wunsch,
Unterhaltungsmusiker zu werden! Aber um realistisch zu bleiben: Nach
einigen Wochen könnt Ihr, wenn Ihr regelmäßig übt, sicherlich schon mit Euren
Freunden singen, dazu eine einfache, aber reelle Gitarrenbegleitung! 8. Ich habe so kleine
Hände und nicht viel Kraft. Macht Das
Gitarrelernen da überhaupt Sinn? Eine typische Schüler/innen-Ausrede!
Zum Gitarrespielen braucht man nicht mehr Muskelkraft als beim gegenseitigen
Händeschütteln. Und für wirklich kleine Hände gibt es auch entsprechende
Gitarren, Kinder spielen ja auch. 9. Soll ich Einzelunterricht
nehmen oder lieber in der Gruppe
lernen? Der Spaß steht bei der Musik im
Vordergrund! Musik ist ein Ausdruck von Lebensfreude
und das soll im Unterricht natürlich nicht anders sein. Viele meiner
Schüler/innen-Gruppen sind privat befreundet und treffen sich oft zum Üben
und „Jammen“. So gesehen, bietet sich Gruppenunterricht an. Jedoch – Einzelunterricht ist
natürlich effektiver, da ich auf die ganz speziellen Bedürfnisse viel besser
eingehen kann, als in der Gruppe. Das gilt besonders dann, wenn bestimmte
Songs erarbeitet werden sollen. 10. Muß ich auch
zuhause üben und wenn ja, wie viel? Wie bereits in Frage Nr. 7
angeschnitten, ganz ohne Üben geht es
leider nicht. Am Anfang sind aber etwa
10 Minuten täglich völlig ausreichend, idealerweise immer zur
selben Zeit. Je mehr Kenntnisse ihr bekommt, desto größer
wird in der Regel auch der Lernbedarf, denn dann geht es in die
Verfeinerung – und das bringt Spaß! 11. Wie lerne ich
zuhause am effektivsten?
Indem man sich auf seine Lieblingsmusik konzentriert. Wer gerne
Country Roads mag, soll das ruhig in sein Übungsprogramm
nehmen, dann
ärgert man sich nämlich über Fehler und
entwickelt entsprechenden
Ehrgeiz.
Auch wichtig: Gönnt der Gitarre zuhause einen schönen
Lieblingsplatz, ein Platz, wo man sie immer sieht und sich daran
erfreut. Im Fachhandel gibt es preiswerte Gitarrenständer. Wer das Instrument natürlich nur im
Schrank einschließt, wird den inneren „Schweinehund“ zum Üben nur
schwerlich besiegen! 12. Mir tut nach
einiger Zeit die Hand weh, was mache ich falsch?
Das passiert immer dann, wenn man sich verkrampft hat. In
einem solchen Fall: Hand kräftig ausschütteln und eine Pause
machen. Verkrampfungen sind am Anfang völlig normal, das gibt
sich nach einer Weile. 13. Bin ich schon zu alt,
um noch ein Instrument zu erlernen? Niemand ist zu „alt“, um ein
Instrument zu erlernen. Natürlich lassen die motorischen Fähigkeiten im
Laufe der Jahre nach; ein Zwanzigjähriger lernt nun mal
schneller, als sein Großvater. Aber bei entsprechender Konstitution sind
keine Altersgrenzen gesetzt. 14. Meine
Frage ist hier nicht dabei. Wo kann ich mehr erfahren? Direkt bei mir persönlich! Kontaktaufnahme
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